Allgemeine Verhaltensregeln
nach der Behandlung

Lokalanästhesie

Bitte berücksichtigen Sie, dass nach einer örtlichen Betäubung für ca. 6 – 8 Stunden die Verkehrstüchtigkeit eingeschränkt ist. Bis eine eventuelle Lokalanästhesie abgeklungen ist, sollten Sie nichts essen, um Bissverletzungen zu vermeiden, ebenso sollten Sie auf das Trinken heißer Flüssigkeiten verzichten.

Schmerzen

Nach einer Behandlung auftretende, leichte bis mittelschwere Schmerzen lassen sich am besten mit einem Schmerzmittel beheben, dass als Wirkstoff Ibuprofen oder Paracetamol enthält. Sofern es sich um einen chirurgischen Eingriff handelte, sollten Sie Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) meiden, da sonst eine Nachblutung begünstigt werden könnte. Des Weiteren sollten Sie einem Präparat mit nur einem Wirkstoff den Vorzug vor Kombinationspräparaten geben. Schmerzmittel bitte nur in möglichst geringen Dosen einnehmen!

Rauchen

Die Wundheilung wird durch Rauchen häufig gestört. Raucher sollten daher bis zum Abschluss der Wundheilung auf das Rauchen verzichten oder es zumindest stark einschränken.

Essen und Trinken

sollten Sie bis zum Abklingen der Lokalanästhesie vermeiden, s.o. Auch danach sollten Sie nach chirurgischen Behandlungen keine zu heißen oder blutdrucksteigernden Flüssigkeiten wie Kaffee oder Alkohol zu sich nehmen.

Nachblutung

Ein nach einer Zahnextraktion auf die Wunde gelegter Tupfer, der die Bildung und Stabilisierung des Blutgerinnsels sicherstellen soll, soll durch Aufbeißen für ca. eine halbe Stunde fixiert werden, danach können Sie ihn entfernen. Bitte die Wunde nicht ausspülen, auch nicht mit einer Mundspüllösung! Körperliche Anstrengung und alles, was den Blutdruck steigert, ist zu vermeiden. Blutig gefärbter Speichel kann noch bis 2 Tage nach dem Eingriff auftreten und ist nicht besorgniserregend. Sollte es ausnahmsweise zu einer Nachblutung kommen, so beißen Sie bitte für 30 Minuten auf eine Kompresse oder ein sauberes Stofftaschentuch, bitte nicht spülen!

Schwellung

Eine Schwellung – auch wenn kein chirurgischer Eingriff vorangegangen ist – kann durch Kühlung von außen (z.B. durch ein mit einem Tuch umwickelten Kühlkissen) vermindert werden. Wärme verstärkt die Schwellung!

Zahnreinigung

Nicht unmittelbar im Bereich der Wunde liegende Zähne können und sollen ganz normal mit Zahnbürste, Zahnseide oder den anderen gewohnten Hilfsmitteln gereinigt werden. Bitte danach nur vorsichtig ausspülen, um den Blutpfropf nicht aus der Wunde zu spülen. Nur nach parodontalchirurgischen Behandlungen können Sie vorsichtige Mundspülungen mit Chlorhexidin-Lösungen (z.B. Chlorhexamed) vornehmen.